Schematherapie für Kinder und Jugendliche

Coping-Strategien

Textfeld: Verschlungene Wege als Sinnbild für die Not, um überhaupt vorwärts zu kommen. Ob der Weg auch zum persönlichen Ziel führt, ist fraglich.

Literatur:

Rafaeli E., Bernstein, D.P. , Young, J.E. (2011). Schema Therapy. The CBT Distinctive Features  Series. New York: Routledge.

      weiter

Ellipse: Vermeiden
Ellipse: Überkompensation
Ellipse: Erdulden
Ellipse: Coping-Strategien
Textfeld: Von Vermeidung spricht man, wenn Schema auslösende Situationen vermieden oder Gedanken und Gefühle, die damit assoziiert sind, abgeblockt werden, letzten Endes um sich zu schützen. Typisch dafür sind Kinder und Jugendliche, die man kaum spürt bzw. wie hinter einer Glaswand sitzend erscheinen.
Beim Erdulden wird die Wahrnehmung so verändert, dass sich die betroffenen Kinder und Jugendlichen ihren dysfunktionalen Gedanken und Gefühlen ergeben und ihre Schemata für die Wahrheit halten. Funktional handelt es sich um eine Spannungsreduktion („So bin ich halt“). Meist besteht Leidensdruck bei den Betroffenen.
Von Überkompensation spricht man, wenn ein Kind/Jugendlicher genau das Gegenteil seines Schema wahrnimmt und dies auch für die Wahrheit hält (Selbstwert dienliche Wahrnehmungsverzerrung). Diese Kinder zeigen sich vordergründig selbstbewusst, dominant, mit einem hohen Kontrollbedürfnis. Meist haben die Bezugspersonen einen größeren Leidensdruck.
Welche Coping-Strategie nun von dem jeweiligen Kind gewählt wird, hängt zum Teil von Temperamenteigenschaften ab, sicherlich aber auch von den Lernerfahrungen und den Modellen, die das Kind umgeben (z.B. Vater, Mutter, Peers, etc.).
Textfeld: Wie sich ein gegebenes Schema präsentiert, hängt im Wesentlichen von dem jeweiligen Bewältigungsstil (Coping-Strategie) ab. 
Textfeld: Homepage created by: C. Loose ©; last update 14.11.2018; Homepage seit 3/2011